Unsere Einkaufsliste

Es gibt viele Apps die es versprechen, aber keine kann genau das, was ich mir vorstellen:
Nämlich eine gemeinsame Einkaufsliste, die auf allen möglichen Geräten, die mit meiner ownCloud verbunden sind, editierbar, bzw. einsehbar ist.

That was an easy one

Die Android App heißt MyOwnNotes, und das Plugin @ ownCloud nennt sich Notes.
Notes erstellt in den Dateien ein Unterverzeichnis Notes, der Client brauch einen Pfad dorthin, und alles ist fein.

Jetzt kann mein Schatz jederzeit die Liste befüllen, und ich kann shoppen gehen 🙂

Desktopvirtualisierung

Der Mensch – das Gewohnheitstier

Haben Sie schon einmal einmal eine z.B. neue Küche bekommen, die eingeräumt, und nichts mehr gefunden? Zumindest die ersten Wochen immer wieder das falsche Kastl geöffnet, um nach etwas zu suchen. Die Töpfe waren immer gegenüber vom Herd, jetzt auf einmal sind sie darunter. Mir ist es zumindest so gegangen.
Genauso verhält es sich, wenn man auf einem fremden Computer versucht ein Programm zu finden. Manche haben die Programme in Ordnern versteckt, manche haben den Bildschirm voll mit Icons, die wiederum irgendwohin referenzieren. Was für wen anderen Ordnung bedeutet ist für wiederum einen Anderen ein Sauhaufen, oder zumindest nicht leicht zu überblicken.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, so auch am Bildschirm.

Ich habe meinen Bildschirm immer dabei

Mit meinem virtuellen Desktop habe ich meinen Arbeitscomputer immer dabei, egal von wo. Als Voraussetzung dafür brauche ich nur einen handelsüblichen Computer, Installationsrechte, und meinen USB Stick, den ich sowieso immer dabei habe. Sei die Hardware noch so schwach, mir ist das egal. Die Performance hängt mit meiner Hardware und meiner Internetanbindung zusammen.
Für mich bedeutet das, ich komme zu Freunden bekannten, Kunden, usw. installiere dort den X2Go Client, gebe meine Zugangsdaten zu meinem Computer ein, und lege los. Alle Applikationen die ich gewohnt bin sind dort, wo ich sie erwarte. Ich brauche keinen Fremdcomputer mit irgendwelchen extra Programmen vollpfropfen, die den Gastcomputer verunstalten.

Die Technik dahinter

Techniken zur Übertragung von Bildschirminhalten gibt es mehrere. Die meisten sind aber nur durch Einwurf kleiner Scheine verfügbar. M$ Remotedesktop erfordert einen M$ Rechner, auf den ich mich verbinde. Der ist wiederum mit einer kauf Lizenz verbunden, abgesehen davon ist mstsc verschlüsselungstechnisch nicht das gelbe vom Ei, und die Funktionen die ich erwarte bietet es mir auch nicht. Daher -> fail.
VNC ist überhaupt nicht verschlüsselt, fällt daher auch flach.
Der Teamviewer Client ist zwar von fast allen Gastcomputern aus verfügbar, ist für die nicht kommerzielle Nutzung frei, erfordert aber die Installation eines Serverclients auf meiner virtuellen Maschine, deren Authentifizierung ich in fremde Hände gebe. Der Funktionsumfang ist zwar gut, aber eben properetär. Ergo nix für mich.

X2Go verbindet sich mittels ssh auf meinen Virtuellen Desktop, und überträgt (fast) nur Bildschirminhalte. Warum nur fast?
X2Go erlaubt es auch

  • Audio Daten zu übertragen
  • Mittels Copy & Paste zwischen Gastmaschine und meiner virtuellen Maschine hin und her zu kopieren
  • auf Druckern, die auf der virtuellen Maschine installiert sind, zu drucken.
  • lokale USB Sticks auf meiner virtuellen Maschine verfügbar machen.

Sowohl die C&P Funktion, als auch das USB sharing Feature lassen sich übrigens seitens des Administrators steuern. So ist gewährleistet, dass, im kommerziellen Einsatz, Wirtschaftsspionage durch Angriffe von innen steuer-, bzw. ausschließbar werden.

Die Installation selbst ist denkbar simpel. Der X2Go Server wird auf einem stink normaler Linux Desktop installiert. Zusatzfeatures wie Desktop sharing und Remote drucken werden per Package einfach dazu installiert.

Zusätzliche Goodies dieser Lösung ist, dass man nicht nur ganze Desktops sharen kann, sondern auch wie in kommerziellen Lösungen „nur“ Applikationen. Somit kann dem User die Angst genommen werden, er arbeitet auf einem Linux Desktop, womit er sich nicht auskennt. Abgesehen davon gibt es auch einen Session Broker, der Clients gezielt auf virtuelle Maschinen verteilen kann, um so Leistungsspitzen zu unterbinden.

Wer hier noch kommerzielle Lösungen bevorzugt, und gut und gerne einige 1000 Euro für einen ebenbürtigen Funktionsumfang auf den Tisch legt – gerne, aber es geht eben auch günstiger…..

 

Der – für mich – optimale Kaffee

Kaffeesorten gibt es unzählige auf dieser Welt. Und Geschmack ist bekanntlich ein sehr subjektives Empfinden.
So kann ich in diesem Artikel nur meine persönlichen Eindrücke wiedergeben. Applikabel sind diese sicher nicht für jedes Individuum auf diesem Planeten.

Die Bohne

Generell sein gesagt, ich trinke Espresso. Filterkaffeemaschine habe ich keine. Mir ist diese Zubereitungsart einfach zu aufwendig. Ich mache zu viel dreckig und überhaupt. Sicher ist ein Espresso auch ein Aufwand, doch dazu später. Begonnen bei der € 0,99 Kilopackung bei der der Kaffee sicher nicht mehr als drei garantierte Sonnenstunden, und das nicht in Äquatornähe, sondern irgendwo im Hinterhof, genossen hat, bis zur Edelbohne, von Katzen gefressen, durch den Verdauungstrakt fermentiert, und rektal veredelt um bis zu € 200 pro Kilogramm.
Beides sind Extreme, die ich meinem Gaumen entweder nicht antun will, oder bei dem mir meine Euros einfach zu schade sind.
Und dann gibt es jene die einem Qualität vorgaukeln – entweder durch den Preis, den Namen, oder beides davon – und eindeutig nicht das halten, was sie versprechen.

Der Schlimmste – und man möge es mir von Seiten des Herstellers verzeihen – ist der von Alvorada verkaufte Kaffee do Mocca. Er ist sauer, dünn und von einem Genuss weit entfernt. Genießbar nur mit Zucker, ohne die Hölle! Einen Vorteil hat er, er ist billig. Gefunden zumeist in Firmen Kaffeeküchen.
Aus der Kategorie namhaft, aber nicht zu empfehlen sei der Dallmayr Prodomo. Vielleicht ist er als Filterkaffee zu trinken, das Ergebnis aus einer Espressomaschine spiegelt auf jeden Fall nicht das wieder, was ich mir von einem guten Kaffee erwarte.
Von Jacobs, ein Kaffee der wahrscheinlich bei 500°C im Schnellverfahren massenweise geröstet wurde, erwarte ich mir auch nicht allzu viel.  Der einzige, der an dieser Stelle vielleicht genannt werden kann, ist der Cafe Crema, der an meinen Gaumen ein angenehmes Aroma hinterlässt.
Beim Hofer ist die Auswahl mannigfaltig. Während die meisten schon von der Verpackung Abscheu erregen (was natürlich nicht so sein muss, aber sich habe sie nicht probiert) aber ich von der Eigenmarke Bar Italia alle ausprobiert. Den Roten, den Schwarzen, den Beigen und, jetzt neu, den Silbernen. Der Rote – classico –  schmeckt mir nicht. Zumindest etwa 2008. Der SchwarzeGrande Selezione – hat mir einmal geschmeckt. Generell ist mir bei Kaffees von Hofer aufgefallen, dass diese von der Qualität her schwanken. Ein guter Kaffeeröster sollte diese Saisonale Schwankung der Qualität durch Beimengung anderer Sorten ausgleichen, um so einen kontinuierlichen Geschmack des Produktes zu wahren. Nun ja, Hofer ist ein Supermarkt, und keine Kaffeeboutique. Seis wies sein. Der BeigeCrema – erfüllte, wahrscheinlich in Erwartung des gleichen Geschmacks des Cafe Crema von Jacobs, nicht meine Erwartungen. Lass ma den auch sein. Der Sieger im Preis/Leistungs Verhältnis bildet der neue SilberneExcellent. Vor Monaten gab es ihn einmal als Aktionsware, jetzt scheint er dauerhaft, er ist anders Platziert, verfügbar zu sein. Beim ersten Mal schien er mir etwas stärker geröstet, etwas öliger. Aber dennoch möchte ich ihn hier lobenswert erwähnen.

Salibmene 50/50
Einen eigenen Absatz möchte ich meinem persönlichen Favoriten widmen. Der 50/50 Mischung aus Robusta- und Arabicabohnen komponierten Salimbene Espresso Coffee – Deliziosa 50%. Zwar nicht ganz billig (ein Kilogramm etwas mehr als € 20.-) aber dafür ein Genuss! Der Meister seines Faches hat auch noch zwei andere Sorten zur Auswahl, einen mit 100% Arabica, und einen im 80/20 Mischungsverhältnis zu Gunsten des Arabica. Ich habe beide probiert, aber keine kommt an den 50/50 heran. In dem Fall verhilft die oft verschmähte Robusta Bohne zu einem wirklich vollmundigen Geschmack und einer unvergleichlichen Crema.
Durchgekostet und für den besten Befunden habe ich diesen Kaffee – und das soll nicht unerwähnt bleiben – bei er unwahrscheinlich netten und zuvorkommenden Frau Schleger bei Beans auf der Landstrasser Hauptstrasse im 3. Bezirk.

Die Maschine

Wie schon oben erwähnt, ich bin Espressotrinker. In der Zwischenzeit habe ich schon die Vierte Maschine, und diese ist jetzt hoffentlich für längere Zeit die letzte, die ich erworben habe. Doch langsam und chronologisch.

JuraImpressaScalaMeine erste Espressomaschine kaufte ich bei meinem Auszug von zu Hause. Eine Jura Impressa Scala. Diese hat mich jahrelang mit gutem Kaffee versorgt. Der Nachteil der, zumindest damaligen, Jura Maschinen war eindeutig die fix verbaute Brüheinheit. Zwar reinigte sich die Maschine bis zu einem Softwareupdate beim Ein- und Ausschalten, danach nur mehr beim Ausschalten. Doch wer Vollautomaten kennt der weiß, dass da einiges an Kaffeemehl, befeuchtet und unbefeuchtetet, daneben geht, und zu einer schleichenden Verunreinigung führt. Neben dem Verlust des puren Geschmacks führt dies auch unvermeidlichen innerlichen Schimmelbefall. Gesundheitliche Implikationen sollen hier nicht als unbedeutend erwähnt bleiben. Irgendwann blieb die Maschine wegen innerlicher Verdreckung stecken. Nur ein Service, nicht ganz billig, brachte sie wieder in Gang. Doch irgendwie war ihr Ende mit diesem Service vorbestimmt. Sie hielt nicht mehr lange, und wandere bald in die ewigen Kaffeemaschinenjagdgründe.

SaecoOdeaGiroUm das Manko der fix integrierten Brüheinheit in Hinkunft zu vermeiden entschied ich mich danach zwar wiederum für einen Vollautomaten, aber einen bei dem man diese eben entnehmen und reinigen kann. Es wurde eine vom Design her absolut gelungene orangefarbenen Saeco Odea Giro.  Wie bei meiner erstem Maschine war es bei dieser möglich sowohl die Wassermenge, als auch die Menge des Kaffees pro Tasse zu wählen. Schnick schnack, wie Milchtank, elektronisches Display oder sonstwas ersparte ich mir, da ich es aus Erfahrung nicht benötige. Ich brauch Kaffee, und sonst nichts. Leider versagte nach etwa vier Jahren die Elektronik. Irgendwo dürfte sich in der Platine ein Haarriss gebildet haben, sie schaltete sich immer wieder ein und aus. Aus dieser lästigen Marotte ergab sich die Notwendigkeit einer neuerlichen Neuanschaffung.

Gastroback
Diese sollte den nächsten Schritt, nämlich jenen weg vom Vollautomaten, hin zum Siebträger, einläuten. Ein nicht allzu hochpreisiges, aber dennoch stylisches Modell mit guten Bewertungen sollte es werden. Da leuchtet mir glanzvoll eine Gastroback 42610 ins Auge. Sie bot getrennten Wasser- und Dampfbezug, ein Manometer zur Druckkontrolle, einen relativ großen Wassertank mit Sichtfenster, und vom Preis her war sie damals das, was ich mir vorstellte. So dachte ich. Doch bald stellte sich heraus, dass das Manometer zwar den Druck anzeigte, der Druck aber niemals in den für einen Espresso optimales Druck von ca. 9 Bar erreichte. Und einstellen, sprich erhöhen ließ sich dieser auch nicht.  Das Ergebnis war ein fahler Kaffeegeschmack. Laut, bedingt durch die verbaute Vibrationspumpe war sie außerdem. Als Krönung dieses Fehlkaufs versagte dann auch relativ bald eine Magnetventil, dessen Folge eine morgendliche Geräuschkulisse war, die selbst muntere nach wacher machte, als diese schon waren.

Rocket Cellini Evoluzione V2

Dieses Mal aber gescheit, dachte ich mir, nahm ein Büschel Geld in die Hand und suchte nach etwas Hochwertigem. Eine Kaffeemaschine mit Kessel, anstatt eines Durchlauferhitzers,  mit einer Rotations- anstatt einer Vibrationspumpe, einfach ein Gerät dass länger halten sollte. Auch hier gibt es mehrere Anbieter, die Wahl fiel letztendlich auf eine Rocket Cellini Evoluzione V2. So schwer wie ein Kind mit 10 Jahren, so glänzend wie Shole und so edel wie meine Frau! Wiederum hat diese Maschine sowohl eine Dampfdüse, die ich eigentlich weniger brauche, aber auch eine Heisswasserdüse, mit der sich wunderbar schnell ein Tee oder eine Pulversuppe zubereiten lassen. Ersteres öfter, zweiteres nur im kochtechnischen Ausnahmefall, da ich eher auf Frischgekochtes, als auf Fertigware mit Geschmacksverstärkern stehen. Aber das was die Maschine am Besten kann ist: Kaffee machen. Zwar braucht sie in der Früh 20 Minuten, bis auch der E61 Brühkopf vorgeheizt ist, das was dann aber in die Tasse tropft ist das was sich der kaffeetrinkende Genießer erwartet!

Perfekte Kombination

Virtualisierung

Lange Zeit habe ich mir gedacht Virtualisierung ist nichts für mich.

Doch dann nahm die Zahl der Anwendungen zu, und ich wollte nicht alles auf einem Server abbilden. Und immer mehr Hardware kaufen, das kanns ja auch nicht sein. Schließlich schläft der Teufel nicht, und was ist, wenn tatsächlich, trotz aller mir zugänglichen, auf open source basierenden Sicherheitsvorkehrungen einmal nicht ziehen.

Möglichkeiten der Virtualisierung gibts in der Zwischenzeit zwar nicht wie Sand am Meer, jedoch mehrere kompetitive, die auch von einem halbwegs bewanderten Admin wie mir komfortabel bedient werden können.
Doch nicht alle sind „free of charge“. Zumindest nicht mit den Funktionen, die mir ein Anliegen sind.

Alle M$ Virtualisierungsmethoden und -Dienste fielen für mich einmal flach. Ich habe keinen M$ Server laufen, und will dafür auch keine Lizenz erwerben.

Einige Zeit habe ich mich mit VirtualBox gespielt, ist aber nicht aber nicht ansprechend. Es bietet mir einfach zu wenige Möglichkeiten.

Mit VM Ware hatte ich einige Zeit auch dienstlich zu tun, bietet sicher viele Möglichkeiten, letztendlich, um das ganze Spektrum abbilden zu können brauch man die kommerzielle Version des ESX Servers, und ich will meine Server, wie oben schon erwähnt, ja ohne Geld dafür berappen zu müssen realisieren.

So blieb mir, und ich muss sagen, ich bereue diese Entscheidung nicht, die open source Version den Xenservers 6.5. Ich hatte schon meine Erfahrungen mit dem Xenserver 6.2, und war von Anbeginn (ab Beta1) dabei.
Die Installation auf meiner Hardware war, trotzdem sie nicht auf der HarewareComplatibilityList (hcl.wenserver.org) vermerkt ist, stets Problemlos. Alles wurde erkannt, es war nie notwendig irgendwelche selbst gebastelten, oder aus dem Web von wem anderen programmierte, zusätzliche Treiber zu installieren.
Xenserver.org liefert auch stets Upgrades aus. Der Upgrade von der Beta4 auf den Final Release brachte mich zwar kurzzeitig ins Schwitzen, jedoch, wie das Sprichwort sagt, die Zeit heilt wunden. Er war einfach noch nicht fertig.Der Servicepack 1 war ratz fatz implementiert. Ab diesem wird jetzt auch theoretisch Windows 10 unterstützt, und weiters theoretisch, da ich diese Funktion nicht nutze (nicht open source), die Virtualisierung von div. Linuxdesktops. Dafür habe ich eine andere Lösung, die uu. auch für Unternehmen interessant sein könnte. Das Zauberwort heißt X2Go, doch dazu in einem zukünftigen Artikel.

Der XenServer selbst läuft auf einem abgespeckten CentOS, die Verwaltung der einzelnen Komponenten ist über UUIDs abgebildet, die in sich mehr als verschachtelt sind. Wer also, im Fall eines Problems, irgendwas wieder herstellen muss, der sollte schon Erfahrung mit physikalischen und virtuellen Ressourcen etwas anfangen können. Sollte diese nicht der Fall sein gibt es noch immer Spezialisten (wie mich 😉 ), die an dieser Stelle gerne hilfreich eingreifen, und das System wieder zum Laufen bringen.

Der vl. einzige Nachteil des Xenservers, der nicht unbeleuchtet bleiben sollte, ist die Administrationsoberfläche, sprich des XenCenter, welches nur als Windows Programm zur Verfügung steht. Ja, es gibt eine offene Version für Linux, doch diese bietet nicht all diese Funktionen, die der native Client sehr komfortabel bietet. Aber es gibt ja auch nicht die gute alte Konsole, mit der sich auch alles auf der Command Line erledigen lässt.

 

Meine Cloud: ownCloud

Lange habe ich mich mit dem Gedanken gespielt, wie ich Google, Firefox, aber hauptsächlich ersterem, meine Kontaktinformationen entziehen kann, mich der Datenkrake ein wenig mehr undurchsichtig machen kann, meinen Lifelog etwas diskreter  verwalten kann.

Genausolange, wenn nicht länger frage ich mich, was die Leute alle so Cloudnarrisch sind. Ich kann schon immer von überall auf FTP Server zugreifen, Kontakte kann ich sichern, Webmail klappt einwandfrei. Was kann eine Cloud mehr, als bisherige Systeme.
Cloud assoziierte ich auch immer mit: ich hab keine Ahnung wo meine Daten gesichert sind, wie sicher sie gegen gelöscht werden sind, wie der Server abgesichert ist, und nicht zuletzt, der Speicherplatz. 1 Gig sind ja gerne mit dabei, aber werden es mehr, dann kostet es.

Zwar garantieren mir alle Anbieter oberste Diskretion bei der Verwaltung meiner Daten, jedoch sagen meine Nutzerdaten, Kontakte, Links und Adressen schon einiges über mich aus. Wie, und mit wem ich kommuniziere, alles das eben. Und wie man den Medien entnehmen kann, gehen die Datenriesen, wenn es um staatliche Anfragen geht, eher duckmauserisch und devot, um nicht anzuecken, um, und legen mich erst offen.

Gmail nutze ich nicht, mail.nachname.at nimmt seit etwa 2007 Mails entgegen.
Ich kann meine Mails von überall von der Welt abrufen, Spams und Viren habe ich im Griff!
Speicherplatz geht mir so gut wie nicht aus. Tut er es, so is a neue HD fällig. Aber noch ist mein Datenleben nicht größer als 600GB.

Aber die Funktion zur Synchronisierung der Kontakte und des Kalenders zwischen mobilem Endgerät und dem Webaccount, den man wie gewohnt von zu Hause vom PC aus verwaltet, das überließ ich bis dato Diensten im Internet, deren Speicherort nicht im meiner Verwaltung liegen.

Bis heute. In den letzten Tagen habe ich mir meine eigene Cloud aufgesetzt. Meine eigene ownCloud.

Seit heute hat Google keine Ahnung mehr über meine Kalendereinträge.Seit heute kennt Google meine Kontakte nicht mehr.
Seit heute kennt Firefox meine Links nicht mehr.

Für alles das, und alles was ich ihr noch bei bringe, gibt er rolis ownCloud.

Erster Eintrag

Wie soll man sonst sein erstes Posting nennen?

Erster Versuch? Nein, ist es ja nicht. Es ist ja nicht meine erste WP Seite.
Zu sagen hätte ich im Moment auch nichts, was von Belang wäre. Oder zu weit gestreut. Nicht dediziert.

Aber es kommt mehr. Versprochen!